Julius Klein
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Offenbacher Rudergesellschaft Undine 1876 e.V.
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Johanna Debus und Julius Klein überzeugen bei den deutschen Meisterschaften in Köln. Nun wollen die Offenbacher Talente auch bei ihren Weltmeisterschaften Medaillen gewinnen.
Offenbach – Nach vier überaus erfolgreichen Tagen kommen Johanna Debus und Julius Klein mit drei deutschen Meistertiteln von den deutschen Junioren-Meisterschaften in Köln zurück: Der 18-jährige Offenbacher Julius Klein, der für den RC Hassia Hanau rudert, gewann in der U19 sowohl im Doppelzweier mit Partner Felix Krones als auch im Doppelvierer, der neben Klein und Krones mit einem Kieler und einem Potsdamer besetzt war, Gold. In beiden Bootsklassen war auch Johanna Debus vom RV Hellas Offenbach in der U23 erfolgreich – im Zweier wurde sie Deutsche Meisterin, im Vierer Vizemeisterin.
Grundstein für die WM: Johanna Debus vom Ruderverein Hellas Offenbach wird Erste der Rangliste in Hamburg, siegt im Zweier bei den deutschen U23-Meisterschaften und darf zum WM fahren. © MeinRuderbild
Der Sieg bedeutet für beide Rudertalente aus Offenbach, dass sie Deutschland in diesem Jahr bei den Weltmeisterschaften ihrer Altersklasse vertreten dürfen. Denn im Doppelzweier ist der Sieg bei den Deutschen Meisterschaften fest mit der Startberechtigung auf höchster Ebene verbunden. Klein startet somit im August in Litauen bei der U19-WM, Debus bereits im Juli in Polen bei der U23-WM.
Und es gibt noch eine Gemeinsamkeit: Beide Talente sind rundum zufrieden mit den Titelrennen in Köln. „Es hätte nicht besser laufen können“, freut sich Klein. Im Doppelzweier hat er mit seinem Ruderpartner Krones alle Rennen dominiert, ist vom Start vorneweg gefahren. Dass der Titel dabei heraussprang, ist für Klein keine Überraschung: „Mein Partner und ich waren die Nummer zwei und drei der Rangliste. Wir sind in das Rennen gegangen mit dem Ziel, zu gewinnen.“ Im Doppelvierer lieferten sich Klein und Co. ein Duell mit dem zweiten deutschen Boot, das sie ebenfalls für sich entschieden haben.
Direkt nach den Meisterschaften in Köln steht wieder Training in Hanau an, dann geht es für vier Wochen ins Trainingslager in Berlin, um bestmöglich vorbereitet nach Litauen zur U19-Weltmeisterschaft zu fahren. „Bei einer WM zugelassen zu sein, ist immer noch ziemlich aufregend, die Vorfreude ist groß“, sagt Klein. Das große Ziel nach Silber in Kanada vergangenes Jahr: Gold.
Fünfte Junioren-WM für Ruderin Johanna Debus von Hellas Offenbach
Bei Junioren-Weltmeisterschaften ist Johanna Debus, die im Juli 22 Jahre alt wird, fast schon ein alter Hase. Zum fünften Mal ist sie bereits dabei, hat schon einen Wettkampf der U19 und drei der U23 hinter sich. Da sie sich nun in ihrem letzten Juniorenjahr befindet, wird es ihre letzte sein. Es wäre Zeit, eine Medaille zu holen: „Ich war mit den Deutschen Meisterschaften sehr zufrieden. Da habe ich das erreicht, was ich mir mit meinen Trainern und meiner Ruderpartnerin vorgenommen hatte. Nun wollen wir auch bei der WM eine Medaille“, sagt Debus. Diese hatte sie im Doppelvierer zuletzt nach einem technischen Fehler im Finale ganz knapp verpasst – Rang vier.
Auch wenn sie sagt, dass sie mit einer gewissen Gelassenheit nach Polen fährt – „Ich weiß, was bei einer WM auf mich zukommt“ –, ein bisschen Nervosität schwingt doch mit. Schließlich ist es ihr erster Auftritt im Doppelzweier. Diesen hat sie sich hart erarbeitet – mit Fleiß im Winter und guten Ergebnissen seit Wochen auf dem Ergometer und auf dem Wasser.
Und wer schnell rudert, bekommt einen guten Partner zugeteilt. Auf ihre Ruderpartner, in diesem Fall Charlotte Burgdorf vom RV Weser Hameln, könne sie sich zu 100 Prozent verlassen. „Ich vertraue darauf, dass wir die richtigen Entscheidungen treffen. Das ganze deutsche Team unterstützt sich bei einer WM. Wir kennen uns seit Jahren und freuen uns immer, uns bei solchen Events wiederzusehen. Wir pushen uns gegenseitig bis an unsere Grenzen. Das macht uns aus.“
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